15. Oktober 2010

ADAC/RGB Saisonfinale 2010 (08.-10.10.2010)

Rennen
Rennen 1: 3h-Rennen mit Fahrerwechsel (FHR Langstreckencup 2010)
Rennen 2: HTGT, 2 Läufe à 30 Minuten

Rennstrecke
Nürburgring Grand-Prix-Strecke

Fahrer
Rennen 1:  Alexander Kolb und Julius Kolb (Austin-Healey 3000 MK II), Armin Schmitt (TVR Griffith)
Rennen 2:  Alexander Kolb und Julius Kolb (Austin-Healey 3000 MK I)

Rennwagen
Rennen 1:  Austin-Healey 3000 MK II (Mary), TVR Griffith 400 (Mungo)
Rennen 2:  Austin-Healey 3000 MK I (Heidi)


Platzierung

Rennen 1:  2. Platz in der Klasse  (Alexander Kolb, Julius Kolb),  2. Platz in der Klasse  (Armin Schmitt)
Rennen 2:  “Unter ferner liefen …”

Kurzer Rennbericht
Goldener Oktober in der Eifel

In der sonst durch Wetterkapriolen geprägten Eifel wurden wir diesmal von Anfang bis Ende mit Sonne verwöhnt. – Während des Trainings zum Langstreckenrennen gab es auf Mary keine nennenswerten Vorkommnisse, wohingegen Mungo erneut, aber fast wie zu erwarten, muckte. Die Mechaniker haben jedoch den Wagen in einer halben Nachtschicht wieder flott gemacht, so dass wir fürs Zeittraining optimal aufgestellt waren und uns im vorderen Feld mit beiden Autos platzieren konnten. Das Rennen lief dann für Julius und Alexander perfekt, wobei Alexander, der 2. Fahrer im Team, nun wirklich nicht für Nachtfahrten (Start des Rennens: 17:00 Uhr, Start von Alexanders Turn: 18:30 Uhr, Zieleinlauf:  20:00 Uhr)  geeignet ist, denn er musste sich quasi im Blindflug von Curb zu Curb hangeln. Mungo muckte nach ca. 2 Stunden wieder und es war erneut ein Elektronikthema, das aber schnell gelöst werden konnte, so dass dann doch der 2. Platz in der Klasse möglich war.

Zwischen den einzelnen Trainingsläufen für das Langstreckenrennen, und dann am Sonntag, waren die Sprintrennen der HTGT, bei der Julius und Alexander mit (Heidi) gefahren sind. Hierbei mussten beide Fahrer jedoch feststellen, dass die aggressive Fahrweise in einem Sprintrennen, wo alles in den ersten Minuten entschieden ist, weder für die Fahrer, noch für unsere Austin-Healeys geeignet ist. Unsere Autos können gewinnen, wenn verschiedene Voraussetzungen gegeben sind:

1. Das Rennen dauert länger als 2 Stunden und die Favoriten mit den Boliden (Ford GT 40, Jaguar  E-Type, Cobra, Ford Mustang, etc.) fallen aus.
2. Wir sind auf der Nordschleife, wo wir fahrerisch dagegen halten können.
3. Es regnet und die anderen Rennwagen können ihre hohe PS-Leistung nicht auf die Piste bringen.

Somit sind nun alle Hoffnungen auf unser nächstes Rennen am 24.10.2010 (ADAC Westfalenpreis) auf der Nordschleife gerichtet.

 

Historic Racing, Nürburgring