31. August 2009

7. VLN Langstreckenmeisterschaft 2009 (29.08.2009)

Rennen
4h-Rennen mit Fahrerwechsel

Rennstrecke
Nürburgring Nordschleife und Grand-Prix-Strecke (ca. 25 km Streckenlänge)

Fahrer
Team 1:  Maximilian Werndl, Olaf Hoppelshäuser (Start-Nr. 61)
Team 2:  Alexander Kolb, Richard Karner, Wolfgang Schubauer (Start-Nr. 65)

Rennwagen
Team 1:  Aston Martin V8 Vantage GT4 (Start-Nr. 61)
Team 2:  Aston Martin V8 Vantage GT4 (Start-Nr. 65)

Platzierung
Team 1:  3. Platz in der Klasse SP10  (→ Klasseneinteilung)
Team 2:  2. Platz in der Klasse SP10  (→ Klasseneinteilung)

Kurzer Rennbericht

Das Thema könnte auch lauten: “Wie die Wilden”, denn um uns herum war bei allen Teams eine große Motivation, im Training und im Rennen ganz vorne reinzufahren. Vielleicht lag es daran, dass die zweimonatige Sommerpause alle Fahrer besonders hungrig machte?!

Beide Aston Martin Werks-Teams hielten sich möglichst aus dieser Schlacht heraus und fuhren trotzdem beim Training auf gute Plätze. Pünktlich um 13 Uhr wurde gestartet, wobei Richard (Team 2, Start Nr. 65) von Anfang an auf Attacke gefahren ist und Team 1 (Start-Nr. 61) bereits in der 1. Runde, mit Olaf am Steuer, hinter sich gelassen hat. Beide Teams fuhren super Zeiten (ca. 10 Sek. pro Runde schneller als beim 24h-Rennen) und arbeiteten sich nach vorne vor. Nach dem Fahrerwechsel bei Team 1 hatte Maxi (Start-Nr. 61) einen Dreher nach einem Schubser im Brünnchen, wobei eine Felge und der Reifen vollständig zerstört wurden und Maxe deshalb langsam die 6 km zurück in die Box musste. Alle dachten: Aus und vorbei! Jedoch nach dem Reifenwechsel ging’s mit leicht verbogenem Fahrwerk trotzdem flott weiter und zum Schluss auf Platz 4.

Bei Team 2 konnte Alex als 2. Fahrer den im ersten Stint durch Richard erarbeiteten Vorsprung halten. Bei der Übergabe an Wolfgang lagen wir auf dem 3. Platz, den wir trotz eines zusätzlichen Boxenstopps wegen Reifenproblemen halten konnten. In der Gewissheit dieser Platzierung haben wir die Autos nach der Zieldurchfahrt empfangen.

Vom Renningenieur Graham haben wir erst eine halbe Stunde nach Rennende erfahren, dass der Führende wegen Spritmangel kurz vor dem Ziel ausgefallen war und wir dadurch glückliche  Zweite und Dritte geworden sind.

 

Modern Racing, Nürburgring